Aktive im Pokal ausgeschieden

Die neue Runde nimmt langsam Fahrt auf. Eine Woche nach der erfolgreichen ersten Pokalrunde war die Schröder- Truppe in der zweiten Runde gefordert. Das Los brachte dabei ein Auswärtsspiel beim Ligakonkurrenten Ahldorf- Mühlen.

Auf drei Positionen veränderte Sven Schröder seine Startelf. Günther, Gigler und Finkbeiner kamen für Jonas Schleh, Haist und Schuler in die Mannschaft. Im Tor stand erstmals in der jungen Runde wieder Max Züfle.

0:2 Pausenrückstand

Die Favoritenrolle war im Vergleich zur Vorwoche auf Seiten des Gegners. Es galt entsprechend konzentriert ins Spiel zu gehen, Fehler zu vermeiden und langsam Sicherheit zu gewinnen.
Trotz optischem Übergewicht der Gastgeber, hielt man das Spiel offen und kam selbst zu kleineren Möglichkeiten. Als durchaus ausgeglichen durfte man das erste Spieldrittel bewerten.
Nach knapp einer halben Stunde war es eine Standardsituation, die für die sehenswerte Ahldorfer Führung sorgte. Der Rückstand zeigte sich als Wirkungstreffer, den Ahldorf ausnutzte und wenige Minuten später zur 2:0- Führung traf.

Das Spiel drohte früh zu entschieden zu werden, denn unsere Mannschaft schaffte es in der Phase nicht entscheidend dagegen zu halten. Die Hoffnung keimte auf, als Nico Göcks kurz vor der Pause im Strafraum gefoult wurde und der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. Es passte ins Bild, dass Leon Finkbeiner den Strafstoß nicht im Tor unterbringen konnte.

Spektakel in Halbzeit zwei

Ohne Wechsel ging es in die zweiten 45 Minuten. Und wie schon so oft startete man voller Tatendrang. Das wurde auch sofort belohnt. Nico Göcks mit dem Anschlusstreffer. Das Signal zur Aufholjagd war gegeben.
Zwei Zeigerumdrehungen später der Rückschlag zur Unzeit. Felix Broß sah die Ampelkarte.
Doch zur Überraschung vieler, blieb man am Drücker. Schaffte in der Phase den verdienten Ausgleich zur Benjamin Günther. In Unterzahl übernahmen die zehn das Kommando und spielten Ahldorf schwindelig. Die besten Chancen wurden nun aber nicht genutzt.

Ausgerechnet in diese überragende Phase, in der man sich nicht belohnen konnte, fielen zwei grobe Patzer in der Defensive. Aus dem Nichts stand es 2:4. Trotz dieser Rückschläge gab man nicht auf. Hatte Chancen auf den postwendenden Anschlusstreffer. Der gelang jedoch nicht. Im Gegenteil, ein Konter als man öffnen musste, führte zum Endstand von 2:5.

Trotz des Ergebnisses zeigte sich Sven Schröder vor allem mit der zweiten Halbzeit zufrieden. Wir waren nah dran, machen aber in ungünstigen Momenten Fehler, die gnadenlos bestraft werden.
Ein typisches Auswärtsspiel. Rückstand – überragende Phasen – Gegentore – Niederlage 🙂

Kopf hoch, es gibt genug mitzunehmen aus diesem Spiel. Mittwoch 1.September gilt es im ersten Heimspiel der Bezirksliga gegen Oberiflingen.